Ein Traum ist wahr geworden!
Als 1995 die letzten 2 Familien Kafro verlassen mussten, war das Dorf Kafro im Turabdin seinem tragischen Schicksal ausgesetzt. Im Spannungsfeld des Bürgerkriegs in der Südost-Türkei musste Kafro, wie auch viele andere christliche Dörfer im Turabdin grosse Zerstörung erleiden. Ein Zurück in die Heimat war kaum noch möglich. Die Aussicht auf ein Leben in der eigenen Heimat verblasste allmählich und verlor an Realität.
Der Traum, die Hoffnung und der Wille, in die eigene Heimat zurückzukehren, leben unangetastet in den Herzen der ausgewanderten Menschen weiter. In eigener Initiative schliessen sich mehrere Familien zusammen, um den Weg in die Heimat zu betreten. In diesem Sinne und zu diesem Zweck wurde der Entwicklungsverein Kafro am 5. Januar 2002 gegründet.
Am 1. September 2006 fand die Einweihungszeremonie für die Wiederbesiedlung des Dorfes Kafro statt. Bis heute (2013) sind Insgesamt 13 christliche Familien, total 40 Personen aus Deutschland, Schweden und der Schweiz nach Jahrzehnten in ihr verwaistes Dorf im Anatolischen Hinterland zurückgekehrt.
Nach erfolgter Instandsetzung der Infrastruktur setzt sich der Entwicklungsverein für die Anliegen der rückkehrenden Familien ein. Er realisiert Projekte rundum Kafro und bemüht sich, eine Erwerbsmöglichkeit sowie schulische und berufliche Perspektiven für die Kinder und Jugendlichen zu verschaffen.






