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Kafro
Bilder Galerie
letzte Aktualisierung: 15.11.2007
Kafro
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letzte Aktualisierung: 15.11.2007
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Einweihung
von Kafro am 1. September 2006

Erzbischof Mor Samuel Aktas
weiht zusammen mit drei Mönchen und den Rückkehrern das Dorf Kafro ein.
Kafro wird nach 11 Jahren wieder bewohnt.
Selma
Demir berichtet über ihr Erlebnis während der Einweihung von Kafro:
Gegen
10 Uhr in der Früh traf Seine Eminenz Mor Timotheos Samuel Aktas in Kafro
ein, begleitet von Deyroyo (Mönch) Hanna aus Warburg, Deyroyo Aziz aus
dem Kloster Mor Melke, Deyroyo Gabriel aus dem Kloster Mor Gabriel sowie
den zwei Malfone (Lehrer) des Klosters Mor Gabriel.
Nach
und nach versammelte sich der grösste Teil der Einwohner auf der Strasse
des Dorfes. Gemeinsam mit den Geistlichen begann das Programm mit einem
Gebet in den Kirchen Mor Yahkub und Mor Barsaumo und danach in der
Muttergottes-Kapelle.
Anschliessend
besuchte Seine Eminenz Mor Timotheos jedes Haus einzeln und segnete mit
den anderen Geistlichen alle 15 Häuser der Rückkehrer. Nach alter
Tradition wurde in fast jedem Haus die Delegation mit einem „hulholo“
der Frauen willkommen geheissen. Nach der Segnung übergab Seine Eminenz
jeder Rückkehrerfamilie eine Bibel und diverse andere Bücher bzw. Bilder
von Geistlichen und Heiligen als Willkommensgeschenk.
Nach
ca. 2 Stunden war die Segnung der Häuser beendet, und man versammelte
sich zum gemeinsamen Mittagessen. Die Kinder mitgezählt, waren ca. 70
Personen anwesend. Fast alle waren aus dem Dorf Kafro: Rückkehrerfamilien
und deren Gäste aus Deutschland, der Schweiz und Schweden.
Vor
dem Essen hielt Yahko Demir eine kurze Eröffnungsrede, bei der er sich
bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung - sei sie finanziell oder
moralisch - bedankte: sowohl bei den Helfern an diesem Tag, dem Hasyo für
seine Mühe und Motivation als auch bei all den Vereinen, die von Anfang
an oder auch später mitgewirkt haben.
Danach
verlas und übersetzte Deyroyo Hanna das erhaltene Fax der Katholischen
Pfarrei Aesch-Birmensdorf-Uitikon. Man freute sich über diese nette Geste
des Vereins und wünschte den Mitgliedern Gottes Segen.
Daraufhin
hielt Seine Eminenz eine Rede - voller Emotionen. Einige konnten ihre Tränen
nicht zurückhalten - auch der Seyidna (Bischof) selber nicht! Er meinte,
er habe das Dorf in seiner Blütezeit erlebt, er habe es leer und
verlassen gesehen, und er ist sehr glücklich, dass er dieses freudige
Ereignis der Wiederbelebung des Dorfes auch miterleben durfte. Weiter
sagte er, dass Gott seine Hand im „Spiel“ hatte und er sehr froh sei,
dass die Menschen nun zu den Gräbern ihrer Vorfahren zurückkehren können.
Nach
der Rede wurde gemeinsam zu Mittag gegessen. Alle Frauen aus dem Dorf
haben zusammen gekocht und die Gäste verwöhnt. Die Früchte des Tur
Abdins (Melonen, Feigen, Trauben) und der Tee nach dem Essen durften natürlich
nicht fehlen! Gegen 14:30 Uhr verabschiedeten sich Seine Eminenz und seine
Begleiter.
Im
Grossen und Ganzen war es ein sehr beeindruckender und schöner Tag! Jeder
der Anwesenden wird ihn als einen besonderen Tag in Erinnerung behalten
und für den Tur Abdin ist der 01. September 2006 ein historischer Tag,
der an das Wiederbeleben des Dorfes erinnern wird.
-Selma
Demir-
16.09.2006
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Aktuell:
Entwicklungsstand
Infrastruktur vom 1. April 2006
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