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Nach
langen Verhandlungen und stetigem diplomatischem Druck konnte endlich der
versprochene Bagger für die Grabenarbeiten der Kanalisation eingesetzt
werden. Er lief sieben Wochen und wurde dann versetzt, obwohl nicht einmal
die Hälfte der Arbeiten verrichtet war. Zum Ärger der Rückkehrer musste
ein Bagger gemietet und selbst bezahlt werden, damit das Fortschreiten des
Bauprojekts ohne Zeitverzögerung sichergestellt werden konnte.
Für
die Hauptleitung wurde ein 1'350 m langer Graben ausgehoben,
Abwasser-Rohre mit einem Durchmesser von 20 cm verlegt und insgesamt 36
Schächte erstellt. Teilweise musste bis in 4.5 m Tiefe in das harte
Gestein gegraben werden, um ein ausreichendes Gefälle der Kanalisation zu
gewährleisten. Die erheblichen Kosten, die dabei entstanden, will
der Staat nicht übernehmen. Sie gehen nun zu Lasten der Rückkehrer.

1350
m verlegte Rohre

Baggereinsatz
auf Kosten der Rückkehrer

Erschwerte
Arbeit infolge harten Gesteins

Bis
zu 4.5 m tiefe Gräben
Stand: 1. April 2006
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